Prof. Dr. Lino Guzzella
Auditorium Maximum der ETH Zürich
Weitere Auszeichnungen Lino Guzzellas als Forscher seien internationale Preise wie etwa der «IEEE Control Systems Magazine Outstanding Paper Award» und der «Industry Award for Excellence in Translational Control Research».
Lino Guzzella, Professor für Maschinenbau und Verfahrenstechnik, später Rektor und schliesslich Präsident der ETH, habe – so Philippe Welti in seiner Laudatio – als Lehrer und Forscher sehr viel für die Studierenden und die technischen Wissenschaften an der ETH und sehr viel für die ETH in der Schweiz und für die Schweiz in der Welt getan und tue dies auch weiterhin. Er inspiriere als Ausbildner und als Forscher-Vorbild an der ETH Jahrgang um Jahrgang. Dabei vermittle er etwa, dass es für eine erfolgreiche Ingenieurslaufbahn nicht mehr reiche, das von vorausgehenden Forschergenerationen ererbte Wissen zu übernehmen. Der Ingenieur von heute und von morgen müsse darüber hinaus für die Entwicklung neuer Verfahren, neuer Produkte und neuer Systeme die Kosten für Umwelt und Menschen abzuschätzen lernen und offenlegen.
Ein Schlüsselsatz des Preisträgers laute «Lernen ist Magie.». Diese stecke für ihn auch in der Lehre. Und unbestritten sei, so Philippe Welti, dass sich diese Magie von Lino Guzzella auch auf die Lernenden übertrage. Die Anerkennung für diesen Teil seiner Lebensleistung finde ihren Ausdruck in der «Goldenen Eule», die ihm von der ETH-Studentenschaft verliehen wurde: «… die Anerkennung als bester Lehrer der ETH, ausgesprochen durch die Studentinnen und Studenten der besten Schule der Welt!», resümierte Philippe Welti.
Vita Prof. Dr. Lino Guzzella
Lino Guzzella, Jahrgang 1957, studierte Maschineningenieur an der ETH Zürich und promovierte 1986. Danach ging er in die industrielle Forschung bei der Firma Sulzer AG in Winterthur und übernahm später die Leitung der Entwicklungsabteilung für Mechatronik der Firma Hilti in Schaan, Fürstentum Liechtenstein. 1993 wurde er Assistenzprofessor an der ETH Zürich im Departement für Maschinenbau und Verfahrenstechnik. Seine Forschungsarbeiten konzentrierten sich vorerst auf die Optimierung von Verbrennungsmotoren. Seit 1999 ist Lino Guzzella ordentlicher Professor für sein Fachgebiet. Er forscht zur Modellierung und dynamischen Optimierung von Energiewandlungssystemen, um Verbrauch und Schadstoffemissionen zu reduzieren. Von 2012 bis 2014 war er Rektor der ETH Zürich, seit 2015 ist er Präsident der ETH Zürich. Lino Guzzella wurde 2011 durch die Studierenden seines Fachgebietes an der ETH Zürich die «Goldene Eule» als Auszeichnung für seine Vorlesungen verliehen.
Laudatio – Philippe Welti
Lino Guzzella, Professor für Maschinenbau und Verfahrenstechnik, später Rektor und schliesslich Präsident der ETH, habe – so Philippe Welti in seiner Laudatio – als Lehrer und Forscher sehr viel für die Studierenden und die technischen Wissenschaften an der ETH und sehr viel für die ETH in der Schweiz und für die Schweiz in der Welt getan und tue dies auch weiterhin.
Er inspiriere als Ausbildner und als Forscher-Vorbild an der ETH Jahrgang um Jahrgang. Dabei vermittle er etwa, dass es für eine erfolgreiche Ingenieurslaufbahn nicht mehr reiche, das von vorausgehenden Forschergenerationen ererbte Wissen zu übernehmen. Der Ingenieur von heute und von morgen müsse darüber hinaus für die Entwicklung neuer Verfahren, neuer Produkte und neuer Systeme die Kosten für Umwelt und Menschen abzuschätzen lernen und offenlegen.
Ein Schlüsselsatz des Preisträgers laute «Lernen ist Magie.». Diese stecke für ihn auch in der Lehre. Die Anerkennung für diesen Teil seiner Lebensleistung finde ihren Ausdruck in der «Goldenen Eule», die ihm von der ETH-Studentenschaft verliehen wurde.
Lino Guzzella, Jahrgang 1957, studierte Maschineningenieur an der ETH Zürich und promovierte 1986. Danach ging er in die industrielle Forschung bei der Firma Sulzer AG in Winterthur. 1993 wurde er Assistenzprofessor an der ETH Zürich. Er forscht zur Modellierung und dynamischen Optimierung von Energiewandlungssystemen, um Verbrauch und Schadstoffemissionen zu reduzieren.
Laudator: Philippe Welti
Bericht zur Preisverleihung
Von der Terrasse der ETH Zürich aus präsentierte sich das Panorama über Zürich in einer wunderbar-dramatischen Stimmung. Ganz im Kontrast dazu stand die aufgeräumte Stimmung, die im Inneren des ETH-Gebäudes herrschte: Die rund 400 Plätze des Auditorium Maximum waren gut besetzt von den an den STAB-Aktivitäten interessierten Gästen, die zum Festakt der Preisverleihung gekommen waren. Die Begrüssung von Richard Hunziker, die Laudatio von Philippe Welti und den Vortrag von Dr. Prof. Lino Guzzella können Sie in der Broschüre nachlesen.